Seelsorger der Pfarrei

1663 Eggmann, Ad. 1666 Ögler, Joh. 1670 Krabler, B 1672 Müller, Sigm.
1706 Deiß, Christ. 1731 Graf von Kreuth 1737 Stauer, Joh. 1750 Fränkl, Joh.
1759 Seidl, Joh. 1779 Ostler, Joh. 1780 Buchfelder, J. 1803 Stich, Georg
1832 Idl, Johann 1836 Zeus, Jos. 1848 Stock, Joh. 1871 Firscher, Joh.
1873 Lang, Mich. 1885 Rueber, Joh. 1902 Oswald, Ludw. 1911 Eckl, Franz
1930 Heitzer, Joh. 1951 Altmann, Xaver 1962 Vollath, Jos. 1979 Würth, Willibald
1985 Gretsch, Max 1993 Brelecic 1994 Fuchs 1995 Humbs
1996 Rahm 1997 Pöschl

1998 Fromm, Reber,

    Senft, John-Bosco

heute: Fromm, Josef

Seit dem Tod vom Pfarrer Max Gretsch hat die Pfarrei keinen eigenen Pfarrherrn mehr. Offiziell bildet sie nach der Neueinteilung der Dekanate mit der Pfarrei Theuern-Ebermannsdorf eine Seelsorgeeinheit.
Solange jedoch vor allem durch Pfarrer Fromm die traditionelle Bindung zum Dekanat Schwandorf noch bestehen, wird die Pfarrei Pittersberg von dort aus betreut.
Erst wenn diese Kontakte einmal enden, wird der Theuerner Pfarrer die Seelsorge auch in Pittersberg in Zusammenarbeit mit dem dortigen Pfarrgemeinderat organisieren müssen.

Die Herz Mariae-Bruderschaft
Mit Schreiben vom 3. März 1787 an das Pflegamt Rieden erlaubt der Kurfürst die Gründung der Bruderschaft „Jesus, Maria und Joseph“ in Pittersberg. Dies ist im Staatsarchiv Amberg unter der Nummer R IV A Nr. 203 belegt. Ob aus dieser Bruderschaft durch eine bloße Namensänderung die 1850 gegründete „Herz Mariae“-Bruderschaft hervorging oder vorher eine Zeitlang keine solche religiöse Männervereinigung existierte, konnte bisher nicht ermittelt werden. Der Bruderschaft gehören sehr viele Männer aus der Pfarrei an. Jedes Jahr feiern sie ihren Bruderschaftstag.

Der Pfarrer als Landwirt
Die Pittersberger Pfarrer betrieben, wie früher üblich, neben der Betreuung ihrer Pfarrangehörigen auch eine Landwirtschaft. Eine Wagenremise, Pferde- und Kuhstall, Getreide- und Heustadl bis hin zur Holzlege waren ihre Wirtschaftsgebäude. Seelsorgern von Pittersberg mangelte es mit damals rund 140 ha (einschließlich Wald) nicht an anzubauendem Pfründegrund. Auch der gesamte Friedhof in Pittersberg einschließlich Leichenhaus sind Eigentum der Kirche.

Bis in das 20. Jahrhundert hinein besorgten die Geistlichen selbst die pfarreieigene Landwirtschaft. Der letzte Pfarrer und Landwirt war H. H. Johann-Baptist Heitzer, der bis 1948 den stattlichen, kircheneigenen Bauernhof intensiv mit seinem Gesinde bewirtschaftete. Seitdem nutzen Pittersberger Bauern die Felder und Wiesen als Pachtgrund.