Vorstandschaft

1. Schützenmeister

2. Schützenmeister

1. Kassier

2. Kassier

1. Schriftführer

2. Schriftführer

1. Schießleiter

2. Schießleiter

1. Jugendleiter

Rüstmeister

Beisitzer

 

Kasenprüfer

Maximilian Koller

Christian Habinger

Markus Beer

Gabi Raß

Gabriela Beer

Edeltraud Legl

Herbert Raß

Patrick Raß

Karl Kroner

Eduard Helldörfer, Simon Kroner

Andreas Hammer, Gerhard Wirth, Andrea Koller, Katrin Kolbeck

Bernhard Kaiser, Johann Vornlocher


Chronik

1952 gründeten schießsportbegeisterte Mitglieder des Burschenvereins eine interne Schützensparte mit eigener Vorstandschaft.

Diese bestand aus dem Schützenmeister Adolf Huger, dem Schriftführer Heinrich Kaiser, dem Kassier Klaus Westiner und dem Gerätewart Franz Rockinger. Gründungsmitglieder waren außerdem: Albert, Josef und Konrad Huger, Franz und Albert Westiner, Ludwig Rockinger, Karl Kaiser, Josef Schmid, Josef Hammer, Diebis und Konrad Scharf, Frauenlohe. Aber Differenzen von Seiten des Hauptvereins führten noch im selben Jahr zur Loslösung der Schützengruppe. Sie machte sich selbstständig und hob den „Schützenverein Pittersberg“ aus der Taufe.

Am 15. Januar 1953 sprach Adolf Huger beim Bundeschützenmeister Sepp Kellner vom Oberpfälzer Schützenbund in Schwandorf vor, der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand. Der Hauptinitiator der Wiedergründung des OSB nach dem Krieg freute sich über jeden neuen Verein.

Am 8. Februar 1953 fand im Saal des „Goldenen Hirschen“ das Eröffnungsschießen statt. Der Schießbetrieb soll regelmäßig alle Sonnabende stattfinden. Der monatliche Vereinsbetrag von 0.30 DM lässt weitere Theateraufführungen auf vereinseigener Bühne als recht sinnvoll erscheinen. So bewegende Stücke wie „O diese Dickschädel“, „Der Krämerskorb“, Das Kählerkind vom Wildbachgrund“ füllten den Wirtshaussaal und die Vereinskasse. Am 30. Januar 1955 gibt sich der Verein seinen heutigen Namen „Bergschütz Pittersberg“. Nun tritt man auch dem OSB als Mitglied bei.
1957 tritt Franz Rockinger die Nachfolge von Rudolf Sperber an.

Das 1. Königsschießen am 20. Juli 1957 (Sieger Albert Westiner), die Königsproklamation, Ehrungen durch den OSB, Besuch des Gauschützenballs u.v.m. zeigen die immer stärkere sportliche und gesellschaftliche Eingebundenheit in die Traditionen des Dachverbandes.

Kappenabende, Faschingskränzchen, Geburtstagsschießen, Nikolausschießen und Schützenball gehören zum Standardrepertoire der diversen Jahresprogramme.

1964 läuft es nicht mehr so rund im Verein, weil die Mitglieder des Vorstands wegen Wegzugs oder aus beruflichen Gründen nicht mehr genügend Zeit für die Schützen aufbringen können. Außerdem hat der Neubau des Vereinslokals Schlegl eine längere Schießpause erzwungen.

Im Herbst 1976 ergreift eine provisorische, neue Vorstandschaft die Initiative.
Bereits am 11. März 1977 finden wieder Neuwahlen statt. Rudolf Sperber stellt sich den Dienst des Schützenmeisters. Karl Schleicher als 2. Schützenmeister, Johann Hiebl als Kassier und Anton Galli als Rüstmeister.

1978 - 25 jähriges Gründungsfest
Unter der Schirmherrschaft Bürgermeister Willi Jäger aus Ebermannsdorf beteiligen sich 23 Vereine am Festzug.

Als Meilenstein wird am 31. Juli 1980 die Eintragung in das Vereinsregister unter „Bergschütz Pittersberg e.V.“ vollzogen.

Im Januar 1981 übernimmt Erich Heinrich die Führung der Bergschützen.
Mit Elan packt der die wichtigste Aufgabe der nächsten Zeit an: die Erstellung eines neuen Schützenheimes mit Schießanlage im oberen Stockwerk der alten Schule. Bereits am 11. Dezember 1981 kann die Eröffnung und die Einweihung gefeiert werden. Die Schützen sind quasi Herr im eigenen Heim, wenn dieses auch für 100 DM von der Gemeinde Ebermannsdorf gepachtet werden muss.

Erich Heinrich organisiert die Standeröffung in Verbindung mit dem Gaukönigsschießen. Rudolf Sperber wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Unter der Ehrenschirmherrschaft MdB Hermann Fellner und Bürgermeister Willy Jäger ziehen die Bergschützen vom 1. bis 9. Mai 1982 das große Gauturnier zur allgemeinen Zufriedenheit durch. Mit der Goldenen Verdienstnadel honoriert der OSB die selbstlose, einsatzfreudige Arbeit des 1. Schützenmeisters.
Die Bergschützen bilden mit den Lindenschützen Tretting ein Freundschaftschießen.
Der OSB verleiht Bürgermeister Willy Jäger für seine Unterstützung des Pittersberger Schützenvereins die Silberne Ehrennadel.

Das Ehepaar Heinrich führt das Schützenheim sehr erfolgreich und erfährt dafür auch ehrliche Anerkennung vor allem von den Vereinsmitgliedern.

Trotz eines reichhaltigen Angebots an gesellschaftlichen und sportlichen Ereignissen wie der Gewinn des Titels einer Gaujugendkönigin 1987 durch Silvia Schanderl oder die Kontakte zu den Schützen in Irlaching, Kronstetten und Tretting ist der Schützenmeister mit dem vereinsinternen Schießbetrieb vor allem im Schüler- und Jugendbereich nicht zufrieden. Erst 992 vermerkt Heinrich eine relativ gute Schützenbeteiligung und ein regeres Schülerinteresse.

Erich und Maria Heinrich haben das Schützenleben in Pittersberg in vorbildlicherweise gepflegt und gefördert. Es ist nur recht und billig, dass eine der ersten Aufgaben des neuen Schützenmeisters Herbert Raß darin bestand, am 12. März 1993 Maria Heinrich die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen und Erich Heinrich zum Ehrenschützenmeister zu ernennen.

Nach dem überraschenden Tod von 1. Bürgermeister Willy Jäger bemüht sich auch sein Nachfolger Albert Gruber um ein gutes Einvernehmen mit den Bergschützen und unterstützt sie wo er nur kann. Mittlerweile wurde das seit einigen Jahren gewerblich genutzte „neue“ Schulhaus in Pittersberg frei und die Planungen der Gemeinde gehen darin, es zum Teil für die Vereine zu nutzen. Die Kosten werden enorm sein, weshalb von den vereinen zunächst Zustimmung, in der Folge tatkräftige Mithilfe erwartet werden.

Die Schützen zögern, denn sie fühlen sich in ihrem Heim eigentlich recht wohl. Die Scheu vor der bevorstehenden Arbeit kann es nicht sein, die das sofortige Einverständnis behindert, da doch 1. SM Raß am 1. Dezember 1995 veranlasst sieht, den Mitgliedern für ihr „unmodernes“ Engagement und die geleistete Arbeit, „die der heuer grassierenden passiven Mentalität entgegensteht“ zu danken. Der Generationswechsel im Schützenverein scheint sich also durchaus positiv vollzogen zu haben. Die alten Freundschaften zu Kronstetten und Tretting werden weiter gepflegt, die vereinsinternen Schießereignisse durchgeführt, Ehrenschützenmeister Erich Heinrich gewinn den von Ehrenschützenmeister Rudolf Sperber anlässlich seines 80. Geburtstages gestifteten Pokal.

Schließlich sieht man – nicht zuletzt wegen der Überzeugungsarbeit des 1. Bürgermeisters Albert Gruber, der die Gestaltung des neuen Schützenheimes in der „neuen“ Schule am 6. November 1996 dem Schützenvorstand noch einmal ausführlich erläutert – die Vorteile eines neuen Schützenheimes ein, vor allem weil die Zukunft des alten Schulhauses sehr ungewiss ist. 1998 wird es tatsächlich schon abgerissen.

Am 3. Mail 1997 weiht Pfarrer Fromm feierlich das Vereinszentrum ein. In der umfunktionierenden Schule erhalten neben den Schützen die Feuerwehr, der Gartenbauverein und die Katholische Landjugend eine großzügige Bleibe. Die nächste Vorstandschaftssitzung des Schützenvereins findet bereits am 10.1.1997 im neuen Heim statt.

Ab April pachtet das Ehepaar Alfred und Irene Nowak das Vereinszentrum. Für die Bergschützen geht damit die Ära der eigenen Heimführung zu Ende, mit deren Erfolg die Namen, Heinrich, Fasoldt und Schanderl eng angeknüpft waren.

Der Terminplan der Bergschützen für 1997 ist voll: Der Verein übernimmt an Fronleichnam traditionell die Bewirtung im Pfarrheim. Durchführung der Vereinsmeisterschaften, Königsproklamation, Vereinsausflug mit „Eichhorn Kronstetten“ nach Lam und Tretting, Nikolausfeier für Kinder, Christbaumversteigerung usw. zeugen von einem intakten Vereinsleben. Dennoch wünscht sich Schießleiter Jürgen Kaiser mehr Beteiligung am Schießen, wogegen Jugendleiter Peter Hiebl mit 10 bis 15 Jugendlichen pro Übungsschießen recht zufrieden ist. Selbstverständlich überragt sämtliche Ereignisse des Jahres 1997 das Standeröffnungsschießen vom 25. bis 31. August.

Bei der Preisverteilung erfährt die Gemeinde hohe Anerkennung für ihr Engagement bei der Durchführung dieses über 800.000 DM teuren Gesamtprojektes „Vereinszentrum“, wobei für das Schützenheim etwa 350.000 DM zu veranschlagen sind. Diese enormen Kosten reduzieren mit Gewerbegebäuden an einen metallverarbeitenden Betreib, die erfreulichen Eigenleistungen der Vereine und die Bezuschussung des Feuerwehrhauses auf insgesamt 185.000 DM.

105 Mitglieder hat der Schützenverein inzwischen, nicht schlecht für ein Dorf mit 350 Einwohnern. Für Erwachsene erhöht sich der Jahresbetrag auf 35 DM, für Jugendliche und Schüler bleibt er gleich bei 20 bzw. 15 DM. Wie es mit den Kontakten zum Gemeindesitz Ebermannsdorf bisher bestellt war, erhellt eine Bemerkung des 1. SM bei der Jahreshauptversammlung am 23.1.1998 „auch nach Ebermannsdorf habe man durch gesellige Veranstaltungen, wie z.B. das Dorffest, Kontakte geknüpft“.

Beim Gaukönigsschießen in Pittersberg vom 25. April bis 3. Mai kämpfen 178 Schützen und Schützinnen um die Preise. Anlässlich des Gauschützenballs am 5. Mai zollt GSM Voith den Pittersbergern für ihre hervorragende Organisation höchstes Lob, ist jedoch mit der Gesamtteilnehmerzahl unzufrieden. Die Bergschützen nehmen nun auch wieder an den Rundenwettkämpfen in der Freundschaftsliga teil. Sie gewinnen den Wanderpokal in Tretting der damit endgültig in Pittersberg bleibt.

Am 5. September veranstalten sie das erste Weinfest im neuen Vereinszentrum.
Mit der Generalversammlung am 29.1.1999 beendet Herbert Raß seine erfolgreiche, engagierte Vorständigkeit, steht aber als 1. Jugendleiter weiterhin aktiv und verantwortlich zur Verfügung. An seine Stelle als 1. SM wird Peter Hiebl gewählt. Das Sitzungsbuch vermerkt unter obigem Datum offenbar stolz, dass Erich Heinrich inzwischen 3. Gauschützenmeister ist.

Unter Peter Hiebls Führung veranstalten die Bergschützen erstmals im August 2000 ein besonderes Schießen an ihren Ständen im Pittersberger Schützenheim. Die drei Bürgermeister Gruber, Bauer und Götz, sowie der Chef der Brauerei Naabeck hatten je einen Zinnpokal gestiftet. Dies nahm die Vereinsführung zum Anlass, unter den Pittersberger Vereinen eine Schießolympiade zu veranstalten.
Otto Kaiser organisierte den Wettkampf, der sich besonders dank der Damen des Frauenbundes, die sich ebenfalls das Gewehr zur Brust nahmen, zu einer humor- und stimmungsvollen Angelegenheit entwickelte, wie man sie im Schützenheim schon lange nicht mehr erlebt hatte. Bei der Preisverteilung meinte der Schützenmeister, dieser Wettkampf sollte sich im nächsten Jahr wiederholen, so schön war die Atmosphäre.

1. Gartenbauverein (170 Teiler)
2. FFW (525 Teiler)
3. Katholische Landjugend (531 Teiler)
4. Bergschützen (745 Teiler)
5. Katholischer Frauenbund (867 Teiler)
6. Singkreis (1071 Teiler)

Nach einer Flaute 2001 löst im April 2002 Otto Kaiser aus Breitenbrunn den vorigen Schützenmeister Peter Hiebl ab. Der Vereinsführung bestätigt Schatzmeister Gerhard Wirth eine treue Verwaltung und wirtschaftlichen Umgang mit den Finanzen. In seinem Tätigkeitsbericht nennt Hiebl selber 2001 das „Jahr auf Sparflamme“. Aus arbeitsbedingten und familiären Gründen sei ihm mehr Aktivität nicht möglich gewesen.

Die neue Führungsmannschaft Otto Kaisers besteht aus seinem „Vize“ Erich Heinrich, der Schriftführerin Gaby Schanderl (Vertretung Silvia Büchold), den Kassieren Herbert Raß und Gerhard Wirth, den Schießleitern Peter Hiebl, Gerhard Büchold und Stefan Raß, dem Waffenwart Manfred Kaiser, den Jugendleitern Erwin Sobiella und Christian Kaiser und den Beisitzern Karl Schanderl, Alfred Nowak und Michael Götz.

Auf diese Vereinsführung wartet gleich eine Menge Arbeit, denn 2002 werden die Bergschützen 50 Jahre alt. Als erstes prüft man die Kassenlage und beschließt die Anschaffung einer neuen Fahne für das Jubiläum. Natürlich sollen die Erlöse beim Weinfest im Oktober und bei der Christbaumversteigerung im Dezember für eine solide Finanzgrundlage sorgen.

Erich Heinrich hat inzwischen als 3. Gauschützenmeister zwei ehrenvolle Veranstaltungen nach Pittersberg geholt. Im Mai finden die Schütenmeistertagung des Schützengaus Schwandorf und im Juni 2002 ein Schüler- und Jugendkaderschießen des Gaus im Schützenheim statt.

Anfang Januar 2003 ehren die beiden Schützenmeister die neuen Würdenträger der Bergschützen. Die Proklamation bietet eine Überraschung, denn Peter Hiebl wird mit 422 Ringen vor Gerhard Wirth (419) und Herbert Raß (414) zum Vereinsmeister gekürt. Mit 125,4- Teiler revanchiert sich Raß als neuer Schützenkönig. Ihm zur Seite stehen die Ritter Manfred Kaiser (221,0-Teiler) und Richard Scharf (222,5-Teiler). Die Schützenliesl heißt Gaby Schanderl.

Erwin Sobiella freut sich über die Ergebnisse der wieder in Angriff genommenen Jugendarbeit und gratuliert Matthias Wirth zur Königswürde. Erster und zweiter Ritter werden Andrea Mayer und Tobias Kaiser. 50 Jahre – ein halbes Jahrhundert – einen Verein am Leben erhalten zeugt von großem Idealismus einzelner sportbegeisterter Frauen und Männer, die gerade in schwierigen Zeiten immer bereit waren, andere anzuspornen und mitzureißen.

„Bergschütz Pittersberg“ hatte und hat solche Leute.

Update Januar 2017

Die Bergschützen sind derzeit eine sehr rührige und deshalb auch starke Gemeinschaft im Ort. Schützenmeister Max Koller und der gesamte neue Vorstand sind ein junges Team voller Ehrgeiz. Wie sie selbst sagen, schätzen sie das Engagement ihrer Mitglieder, das motiviert. Die Nachwuchsarbeit mit Jugendleiter Karl Kroner stimmt und zeigt Erfolg. Und schließlich bietet der Schützenverein das Vereinslokal den Bürgern stets als Ort der Zusammenkunft sowie Geselligkeit auch für sonstige Veranstaltungen an, ganz im Interesse von Ort und Gemeinde.
Größte Gruppe
Die im Jahre 2016 neu gegründete Böllergruppe mit 29 geprüften Böllerern (Damen und Herren), im übrigen die zahlenmäßig größte dieser Art im Landkreis Amberg-Sulzbach wie auch im Schützengau Schwandorf, "ist top drauf", so Spartenleiter Herbert Raß. Sie lassen es mittlerweile richtig krachen, wo immer sie gefragt sind.

Max Koller freute sich bei der Jahreshauptversammlung über ein volles Haus und das, wie er sagte, rege Vereinsleben im zurückliegenden Jahr bei seinen Schützen. Koller nannte beispielsweise die Schießen mit dem Freundschaftsverein Lindenbaum Tretting im Bayerischen Wald oder auch die Veranstaltung mit dem Patenverein Eichhorn Kronstetten anlässlich dessen 50-jährigem Jubiläum.

Verlässliche Bewirter
Der junge Schützenchef dankte in seinem Bericht vor allem der Gemeinde für das Entgegenkommen beim Pachtpreis für das Vereinsheim, seinen stets verlässlichen Bewirtern hinter der Theke sowie dem Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit. Er verwies auf das Spalier bei vier Hochzeiten, bei dem die Böller krachten. Kollers Dank galt ebenso den beiden Heimdamen Edeltraut & Gabi, die für Sauberkeit sorgen.
Lob für Fleiß
Gauschützenmeister Karl Bachl hob den Fleiß der Pittersberger Schützen beim Gaurundenwettkampf und die "Riesenabteilung bei den Böllerern" hervor.

Bürgermeister Josef Gilch dankte Koller und seinem Team für das Engagement innerhalb des Vereins. Karl Kroner als Schießleiter und Betreuer der Jugend lobte er aufgrund seines Einsatzes ganz besonders. Schriftführerin Gaby Beer sprach von momentan 117 Mitgliedern, im Jahre 2016 seien acht Neue dazu gekommen. Sie verwies auf die Neuregelung des Vorstands für künftige Ehrungen bei 30, 40, 50 Jahren Treue sowie dann in Fünf-Jahres-Sprüngen. Auch habe sie für die Böllerschützen einen Chronik-Ordner angelegt, der für jeden einsehbar ist.

Beste Jugendarbeit
Sichtlich große Freude kam im umfangreichen Bericht von Jugendleiter Karl Kroner auf. Sieben aktive Buben und Mädchen habe er zur Zeit unter seinen Fittichen, wobei die Zwillingsschwestern Sophia und Luisa Grötsch in der Kreisliga mit den Schießergebnissen besonders herausragen. Sein Sohn Simon Kroner sei zudem im Gau Schwandorf in seiner Altersklasse Schützenkönig 2016 geworden.

Die Pittersberger Schützenjugend mische daher schon seit geraumer Zeit im Gau Schwandorf so richtig gut mit, meinte Kroner. Ebenso habe er 2016 viel Geselliges mit seinen jungen Schützen unternommen, so zum Beispiel Pizzaessen, Radtouren oder auch einen Besuch in der Therme in Erding.

Der ebenfalls junge Schießleiter Patrick Raß verwies auf den Rundenwettkampf und auch den Aufstieg seiner aktiven Mannschaft in die Kreisliga. Er dankte für Interesse und Mitmachen das ganze Jahr über, insbesondere auch in Tretting und Kronstetten. Sein Vater Herbert Raß, zuständiger Spartenleiter bei den Böllerschützen, sprach von Begeisterung oder gar Euphorie bei seiner Gruppe. Alle notwendigen Genehmigungen amtlicherseits seien unter Dach und Fach.

Schließlich verwies 2. Bürgermeister Michael Götz darauf, dass nach Rücksprache mit dem Landratsamt die erforderliche Schankerlaubnis für das Schützenheim vorhanden und auch mit der Gemeindeverwaltung abgestimmt sei. Die Eheleute Gaby und Markus Beer spendierten eine Hochzeitsscheibe. Der Mitgliedsbeitrag wurde seit Jahresbeginn um fünf Euro erhöht.

Sehr erfolgreich war die Pittersberger Schützenjugend beim Gaukönigs- und Preisschießen. Die Bergschützen haben dadurch seit langem wieder einen Gaukönig in ihren Reihen: Simon Kroner sicherte sich mit einem 9,7- Teiler den Jugend-Titel im Gau Schwandorf. Die Königsscheibe spendete der 85-jährige Ehrengauschützenmeister Erich Heinrich.
Die 14-jährige Pittersbergerin Luisa Grötsch erzielte 95 Ringe beim Meisterschießen und wurde damit Dritte. Sie erhielt einen Geldpreis. Die Ehrungen gehörten zum Programm beim Gauball in Klardorf. Garant der derzeit guten Jugendarbeit bei den Bergschützen sind die Jugendleiter Karl Kroner und Herbert Raß, die sich alle Mühe geben, den Nachwuchs zu unterstützen. Das gleiche gilt für die Förderung der Schützenjugend durch die Vereinsführung um Max Koller.